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Brasilien plant Kameraüberwachung beim Stadionbau

veröffentlicht am Sonntag, 8. August 2010
Brasilien plant Kameraüberwachung beim Stadionbau

Das Organisationskomitee für die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 plant den Einsatz von Kameras zur Überwachung der Bauarbeiten an den 12 geplanten Spielstätten. Dies gab der Präsident des brasilianischen Fußballverbandes CBF und Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees COL, Ricardo Teixeira, nun bekannt. Bis Oktober sollen die Überwachungsgeräte an den jeweiligen Standorten installiert sein. Die Bilder werden dann an den CBF nach Rio de Janeiro, an die FIFA, die zuständigen Regierungsbehörden und die Komitees der Austragungsorte rund um die Uhr in Echtzeit übermittelt.

Aber auch eine öffentliche Übertragung auf einer speziellen Webseite wurde seitens Teixeira nicht ausgeschlossen. “Ich denke, die Installation der Kameras ist eine interessante Sache. Sie setzt die Verantwortlichen unter Druck und dient somit als politisches Instrument” so der Verbandschef.

Die Neu- und Umbaumaßnahmen an den 12 geplanten Spielstätten liegen überall nicht im Zeitplan. Lediglich an sechs Standorten haben bislang die Bauarbeiten begonnen. Beim Maracanã – Stadion in Rio de Janeiro ist ebenfalls noch kein definitives Datum für den Umbau festgelegt. Hier soll das Finale der Weltmeisterschaft ausgetragen werden. In São Paulo fehlt zudem eine geeignete Arena, nachdem das Morumbi – Stadion aufgrund fehlender Finanzgarantien aus dem WM-Projekt ausgeschlossen wurde.

Neben der beständigen Überwachung des Baumassnahmen durch die zu installierenden Kameras werden jedoch auch weiterhin regelmäßige Besichtigungen vor Ort durchgeführt. Zudem sollen alle 15 Tage Videokonferenzen zwischen dem nationalen Organisationskomitee in Rio de Janeiro und den Komitees vor Ort abgehalten werden. Hierfür muss an jedem Standort eine entsprechende Räumlichkeit mit Architekten- und Bauleiterbüro sowie einer Infrastruktur für die Videoüberwachung sowie Telefon- und Videokonferenz inklusive der entsprechenden Gerätschaften eingerichtet werden.

Mindestens vier Fußballtempel müssen bereits im Dezember 2012 fertiggestellt sein, um im Juni 2013 als Austragungsstätte für den Konföderationenpokal zu diesen. Der Confed-Cup wird von der FIFA regelmäßig als Generalprobe für die im darauf folgenden Jahr stattfindende WM-Endrunde gewertet.

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Bildquelle: Wikipedia

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