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Strafgefangene dürfen bei Vorbereitungen zur WM 2014 helfen

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veröffentlicht am Mittwoch, 28. Oktober 2009
Strafgefangene dürfen bei Vorbereitungen zur WM 2014 helfen

In Brasilien dürfen in den kommenden Jahren Strafgefangene bei Baumassnahmen und Vorbereitungen zur WM 2014 helfen. Ein entsprechendes Dokument wurde nun vom Präsidenten des “Nationalen Rates der Justiz” (CNJ), Gilmar Mendes und dem Präsidenten des brasilianischen Fussballverbandes CBF, Ricardo Teixeira unterzeichnet. Die Vereinbarung ist Teil des Resozialisierungsprogramms “Neuanfang” (‘Começar de Novo’), welches vom CNJ entwickelt wurde und Straftätern nach der Haftstrafe den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern soll.

Die Unternehmen, welche Straftäter im offenen Vollzug oder unter Bewährungsauflagen beschäftigen, sind jedoch auch zu Weiterbildungsmassnahmen verpflichet. “Kein Land kann die Sicherheit verbessern ohne das Problem der Wiedereingliederung anzupacken. Und dies gelingt nur in Verbindung mit einem Resozialisierungsprogramm” verteidigte Mendes das geplante Projekt.

Ricardo Teixeira, zugleich Vorsitzender des Organisationskomitees für die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien, begrüsste die neuen Möglichkeiten ausdrücklich. “Der Fussball ist eine Eingangstür für viele Brasilianer, warum sollte er nicht auch der Ausgang für all diejenigen sein, die vom rechten Weg abgekommen sind.”

Foto: Divulgação/CNJ


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