WM-Qualifikation 2014

Veröffentlicht am 21. Juli 2013 - 13:52h

Die Qualifikation (oder Vorrunde) zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien startete bereits 2011 und endete im November 2013. Insgesamt 202 Teams aus sechs Kontinentalverbänden kämpften um 31 Startplätze, Brasilien komplettiert als Gastgeber das Teilnehmerfeld, welches ab dem 14. Juni 2014 in acht Gruppen je vier Mannschaften um den Einzug in die K.O.-Runde kämpft.

Das endgültige Starterfeld der WM 2014 im Überblick

Als Gastgeber qualifiziert: Brasilien
Asien (4,5 Plätze): Australien, Iran, Japan, Südkorea
Europa (13 Plätze): Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande, Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Russland, Spanien, England, Griechenland, Kroatien, Portugal, Frankreich
Südamerika (4,5 Plätze): Argentinien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Uruguay
Afrika (5 Plätze): Nigeria, Elfenbeinküste, Kamerun, Ghana, Algerien
Nord-/Mittelamerika/Karibik (3,5 Plätze): Costa Rica, USA, Honduras, Mexiko
Ozeanien (0,5 Plätze): keiner

StepMap-Karte StepMap

Qualifkation der Kontinentalverbände

Afrika (AF)

52 Mitgliedsverbände des Kontinentalverbandes CAF spielten in drei Runden um fünf Tickets für die FIFA WM 2014. Zunächst mussten die 24 schlechtestplatzierten Mannschaften der CAF-Zone eine erste Qualifikations-Hürde gegen einen direkten Konkurrenten im K.O.-System mit Hin- und Rückspiel überstehen. Die Sieger zogen gemeinsam mit den weiteren Verbänden in die insgesamt zehn Vierergruppen der zweiten Runde ein. Die Gruppensieger konnten sich dann in einem Hin- und Rückspiel in der dritten Runde gegen einen zugelosten Konkurrenten direkt für die WM-Endrunde qualifizieren.

Asien (AFC)

Insgesamt 4,5 Plätze sind für die Teams des Kontinentalverbandes AFC bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien vorgesehen. Die finale Hauptrunde 4 wurde bereits im Juni 2013 ausgespielt. Die beiden besten Teams der zwei verbliebenen Fünfergruppen hatten sich direkt für die WM-Endrunde qualifiziert, die beiden Gruppendritten mussten in die fünfte Runde, in der es um den Einzug in die internationalen Play-Offs gegen den Südamerikavertreter ging, um dort abermals um das begehrte WM-Ticket zu kämpfen.

Europa (UEFA)

Alle 53 Mitgliedsverbände der UEFA nahmen an der Qualifikation teil. Gespielt wurde in neun Gruppen, die jeweiligen Gruppensieger lösten das begehrte Ticket für die Endrunde automatisch. Die acht besten Gruppenzweiten mussten in die Play-Offs, wobei sich die vier Sieger nach einem Hin- und Rückspiel ebenfalls für den Zuckerhut qualifizierten.

Nord-, Mittelamerika und Karibik (CONCACAF)

Den 35 Teams des Kontinentalverbandes CONCACAF stehen bei der WM 2014 in Brasilien 3,5 Plätze zur Verfügung. In der ersten Runde spielten zunächst die zehn am schlechtesten klassierten Teams der Weltrangliste im K.O.-System gegeneinander. In Runde 2 kam es dann zu sechs Vierergruppen, wovon die Gruppensieger in Runde 3 einzogen. Dort griffen die sechs stärksten CONCACAF-Teams erstmalig ins Geschehen ein. Gespielt wurde in drei Vierergruppen, wovon die jeweils beiden Besten einer jeden Gruppe die vierte Runde bestritten. Diese wurde in einer Sechsergruppe mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei sich die ersten Drei direkt für die Weltmeisterschaft qualifizierten und sich dem Viertplatzierten noch die Chance über die internationalen Play-Offs gegen den Ozeanien-Vertreter bot.

Ozeanien (OFC)

Der Kontinentalverband Ozeanien hat mit 0,5 Startplätzen keinen festen Startplatz bei der Endrunde der WM 2014 in Brasilien. Das beste Team der 11 Mitgliedsverbände hatte lediglich die Chance, sich nach den internen Qualifikationsrunden über die internationalen Playoffs gegen einen Vertreter des CONCACAF das begehrte WM-Ticket zu sichern. Da Neuseeland am Ende in den Play-Offs gegen Mexiko klar scheiterte, findet die Fussball-WM 2014 ohne Beteiligung eines Teams aus Ozeanien statt.

Südamerika (CONMEBOL)

Brasilien ist als Gastgeber automatisch qualifiziert. Die verbliebenen neun Teams im südamerikanischen Kontinentalverband CONMEBOL spielten in Hin- und Rückspiel zwischen Oktober 2011 und September 2013 jeweils zweimal gegeneinander und kämpften dabei um weitere 4,5 WM-Tickets. Die ersten vier der Abschlusstabelle waren damit automatisch qualifiziert, der Fünftplatzierte musste in den Play-Offs gegen den Vertreter der Asiengruppe um den Einzug in die WM-Endrunde zittern.